Zur Entwicklung der Selbstverpflichtung

Die damalige Arbeitsgruppe Goldene Regeln künstlerischen Schaffens hat ab Herbst 2013 gemeinsam mit Daniel Ris eine neue Version erarbeitet und diese in art but fair-Selbstverpflichtung umbenannt. Durch ein weiteres wichtiges Team-Mitglied, Maximilian Norz, haben wir viel über die praktische Umsetzung von Selbstverpflichtungen in anderen Bereichen gelernt. Beispielhaft erscheint uns der GLOBAL COMPACT der Vereinten Nationen als ein herausragender Versuch, einer international breit angelegten Selbstverpflichtung.

Dabei ist uns aber auch klar geworden, dass uns die avisierte Einführung eines art but fair Gütesiegels zur Zeit noch vor eine unlösbare Aufgabe stellt. Administrativ, logistisch und juristisch ist das von uns momentan nicht zu leisten.

Am Ende des langfristigen Prozesses der art but fair consultations und der Studie in Zusammenarbeit mit der Kulturpolitischen Gesellschaft und der Hans-Böckler-Stiftung wird möglicherweise eine neue Formulierung stehen. Diese kann dann erneut als Selbstverpflichtung eingegangen werden. Und möglicherweise gibt es dann auch das von uns weiterhin angestrebte art but fair Siegel.